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Lebenslauf USA übersetzen

Insgesamt ähnelt der amerikanische Lebenslauf dem englischen. Ein paar Unterschiede sind allerdings zu nennen: Zunächst sollte Ihr Lebenslauf, wie bereits erwähnt, keine Angaben über Ihr Alter, Ihre Herkunft, Rasse oder z.B. irgendwelche Krankheiten usw. enthalten. Bei der Telefonnummer, die Sie angeben, sollten Sie nicht den Zeitunterschied vergessen, also nicht ohne weiteres Ihre Nummer am Arbeitsplatz angeben. Da Sie es interessierten Arbeitgebern möglichst leicht machen wollen, Sie zu erreichen, können Sie zusätzlich eine Faxnummer und womöglich eine E-Mail-Adresse angeben.
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Wichtiger als im englischen Lebenslauf sind Ihre Angaben zum Berufsziel („Career Goar, „Goal" oder „Career Objective"). Hier erwartet Ihr zukünftiger Arbeitgeber klare Zielsetzungen. Clevere Bewerber geben hier nur wenig mehr als das an, wofür sie sich bewerben. Als Berufsanfänger sieht es etwas anders aus, denn von ihm erwartet man häufig eine gute Portion Ehrgeiz und Karrieredenken. Stehen Sie am Beginn Ihres Berufslebens, so eignet sich meistens ein Lebenslauf mit chronologischem Aufbau am besten (chronological résumé). Paßt dagegen Ihr Eignungsprofil gut zu der beworbenen Stelle, ist die Wahl eines sachlich gegliederten Aufbaus oft geschickter {functional résumé).

Bewerben Sie sich auf eine höhere Positionen mit Führungsaufgaben wählen Sie am besten eine konsequent auf die Position zugeschnittene Leistungsbeschreibung (targeted résumé). In den USA ist der Gedanke, daß eine Führungskraft sehr konkret ihre Leistungen bewiesen haben sollte, dominierend gegenüber der in Europa häufigeren Einstellung, daß Ausbildungsgang und Anforde-rungsprofil innegehabter Positionen auf die tatsächliche Leistung schließen lassen.

Bewerben Sie sich um eine Stelle als Mediziner, Forscher, Wissenschaftler, Lehrer oder Dozent, so gestalten Sie Ihren Lebenslauf etwas anders - und nennen ihn auch anders: „Curriculum vitae" oder einfach „vita". Der Hauptakzent liegt hier auf ihrer akademischen Ausbildung.

In sehr sachlicher Form führen Sie einfach Haupt- und Nebenfächer, zusätzliche Seminare und Vorlesungen, und sonstige Kenntnisse auf. Außerdem recht knapp Ihre Berufserfahrungen, Publikationen, Ehrungen, sonstige relevante Tätigkeiten, Vorträge, die Sie gehalten haben, Konferenzbesuche, Herausgeberschaften, Patente usw. Auf Ihre Erfolge sollten Sie nicht speziell hinweisen; sie gehen ja aus den Fakten hervor.