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Empfehlungsschreiben USA übersetzen

Häufig müssen Sie in den USA zusätzlich ein Bewerbungsformular ausfüllen. Sie erbitten am besten telefonisch, daß man es Ihnen zusendet oder, wenn Ihnen ein Faxgerät zur Verfügung steht, zufaxt. Damit Sie zeitlich nicht in Verzug geraten, ist die Fax-Möglichkeit geschickter; ansonsten können Sie im Bewerbungsschreiben darauf hinweisen, daß Sie das Formular nachreichen. Füllen Sie das Formular sorgfältig und vollständig aus, wobei Sie, wo Sie keine Angaben machen können, am besten „n/a" oder „not applicable" schreiben.

Zur Angabe Ihrer Staatsbürgerschaft fügen Sie, mit Komma abgesetzt, hinzu: „nonresident alien". Bei den Angaben zu Ihrem Studium können Sie bei „graduate" und „undergraduate" einfach dieselben Fächer eintragen. Kündigungsgründe sollten Sie natürlich immer positiv formulieren.

Transcript

Das „Transcript" ist eine Tabelle, in der die Kurse und Noten des Studiums aufgelistet werden. Sie können für jedes Semester wissenschaftliche Übungen und Einführungsseminare als „lower" auflisten, Proseminare und Vorlesungen, bei denen Sie einen benoteten Schein erworben haben als „upper" und Haupt- und Oberseminare sowie Kolloquien als „graduate".

Die Titel der Seminare und Vorlesungen können Sie - wo nötig in einer Kurzform - ins Amerikanische übersetzen. Rechnen Sie die Angabe der Wochenstundenzahl so um, daß 2 Wochenstunden 3 bis 4 cr. (credit hours) werden. Dies entspricht eher der Realität als ein 1:1-Verhältnis. Die erzielten Noten schließlich sollten mit den Großbuchstaben „A" bis „F" angegeben werden, wobei „A" für „Sehr gut" steht. Im jeweiligen Fachbereich muß Ihr transcript schließlich auch noch beglaubigt werden. Das transcript gehört also auch zu den Dingen, die Sie schon vor einer Bewerbung vorbereiten können.

Empfehlungsschreiben

Nicht selten entscheiden über Einstellung oder Absage die „Letters of Recommendation". Das sind Gutachten vorzüglich Ihrer Ausbilder oder Professoren oder, je nach beworbener Stelle, besser noch Ihrer Vorgesetzten. Wenn möglich legen Sie nicht mehr und nicht weniger als drei Empfehlungsschreiben bei. Wichtig ist, daß Sie Ihre Gutachter dazu bringen können, möglichst positiv von Ihnen zu schreiben. Denn eine z.B. in Deutschland „angemessene" Beurteilung, würde man in den USA als ziemlich schlechte interpretieren. Sehr positive Bewertungen gelten als völlig normal. Erst Superlative kommen in die Zone dessen, was in den USA als „gut" interpretiert wird. Sie können Ihrem Gutachter diesen Sachverhalt ja ruhig erklären.