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Bei Cengolio bieten wir auch Übersetzungen in einige tote Sprachen an, wie z.B. Latein. Doch warum sterben Sprachen überhaupt aus und wie kommt es, dass einige von Ihnen trotzdem noch sehr präsent im Alltag sind? Es ist zu unterscheiden zwischen toten und ausgestorbenen Sprachen. Der Unterschied liegt darin, dass bei ausgestorbenen Sprachen die Sprechergemeinschaft entweder ausgestorben oder zur Nutzung einer anderen Sprache übergegangen ist, während tote Sprachen sich in einem kontinuierlichen Prozess zu einer anderen Sprache entwickelt haben. Die bekannteste und weit verbreitstete tote Sprache ist wahrscheinlich Latein. Diese entwickelte sich im Laufe des frühen Mittelalters aus seinen lokalen Dialekten heraus zu mehreren verschiedenen Sprachen. Allerdings hat Latein auch heute einen hohen Stellenwert in der Gesellschaft, vor allem aufgrund des Einflusses auf andere Sprachen. Die Anzahl der Schüler, die Latein als Fremdsprache in der Schule lernen, hat sich in den letzten Jahren gesteigert. Durch die Globalisierung und die weitverbreitete Nutzung des Englischen schätzen Sprachforscher, dass viele weitere Sprachen momentan vom Aussterben bedroht sind. In Europa sind dies zum Beispiel Irisch und Bretonisch. Bei vielen vom Aussterben bedrohten Sprachen gibt es Initiativen diese wiederzubeleben, im Fall von Kornisch, das in einer Region in Großbritannien gesprochen wird, ist dies zum Beispiel auch (vorerst) gelungen.